Montag, 14. Oktober 2013

Kontraste



Ich komme nicht so ganz mit den Einträgen hinterher! ;) Hier erst mal ein etwas älterer, bevor mein Eintrag zum Konzas Wochenende kommt! (: 

10.10.13
Am Freitag (04.10.13) war Lara in Nakuru, da ihre Gastschwester hier zur Schule geht. Lara ist ebenfalls eine Freiwillige vom ICYE und lebt in der Nähe von Kisii in einem kleinen Dorf namens Manga. Daher hatten wir beschlossen, dass sie die Nacht dann bei mir schläft. Sie ist morgens hier in Nakuru angekommen und war dann mit ihrer Gastmutter in der Schule von ihrer Gastschwester. Danach ist sie dann zu mir ins Projekt gefahren und ich habe ihr meinen Arbeitsplatz gezeigt. Dan mein Nachbar hatte an dem Tag ebenfalls beschlossen, mich zu besuchen. Also hatte ich gleich zwei Besucher an dem Tag. Nick ist früher gegangen und hat nur noch kurz Dan getroffen. Er hatte an dem Tag ebenfalls drei Besucher von Projects Abroad. An diesem Tag war das „Visitor Book“ in ständigem Gebrauch! :D
Lara ging es nicht so gut, sie hatte sich auf der Fahrt übergeben und wollte deshalb lieber ins Krankenhaus. Also sind wir dann um 15 Uhr (dann habe ich ja Feierabend) mit dem Matatu los in die Stadt, Dan hat uns zu einem Arzt gebracht, wo er auch einen Mitarbeiter gut kennt. Dort ist Lara erst mal zum Doktor und Dan & Ich haben draußen gewartet. Der sogenannte Mitarbeiter hat sich dann zu uns gesellt und mir erzählt, dass er mich häufig in der Straße sieht und wir oft gemeinsam im Matatu sitzen, da wir so gut wie Nachbarn sind! :D Er ist mir natürlich nie aufgefallen. Er hat mich dann tausende Sachen gefragt …  von Nazis über deutsche Autos bis hin zu meiner Familienzusammenstellung! :D Er meinte, er hätte gleich gesehen, dass ich nicht ganz „Mzungu“ bin. Der Typ war ganz lustig, aber nach einer Weile war es anstrengend. Dan meinte, wenn er ihn manchmal auf der Straße trifft, reden sie miteinander und eine Stunde später fällt ihnen auf, dass sie eigentlich zur Arbeit müssen! Also wenn der einmal anfängt dann gibt’s kein Ende.. :D Naja, bis jetzt habe ich ihn nicht nochmal gesehen. Er war aber freundlich & nicht aufdringlich.(:   
Bei Lara hat sich dann heraus gestellt, dass sie gar nichts hat. Eventuell hatte sie einfach zu viel durcheinander gegessen und der Magen hat kurz verrückt gespielt. Trotzdem hat sie eine Wurmkur bekommen und Schmerztabletten. Danach sind wir auf den kleinen Massai Markt und haben uns umgesehen. Dan meinte, es ist besser, wenn wir uns die Sachen aussuchen und er sie dann für uns kauft.. Da wir immer „Mzungu-Preise“ angeboten bekommen. Wir waren dann noch ein bisschen in der Stadt und sind dann mit einem Tuk Tuk nach Hause, da es angefangen hat zu regnen und die Leute an den Matatus Schlange standen. Wir wollten nämlich abends mit Nick und paar anderen Freiwilligen von Project Abroads gemeinsam zu Abend essen & mussten somit schnell nach Hause! ;) 
Zu Hause angekommen hat sich Jane total gefreut.. sie hat Lara sofort freundlich begrüßt. Am Donnerstag davor war ich zum Mittag mit den norwegischen Freiwilligen im Gilan’s (Supermarkt) Essen. Dort gab es einmal so eine Art Cafeteria, wo total viele Kenianer saßen. Die haben es dann aber bevorzugt, dass Restaurant zu bevorzugen, welches total nobel im Vergleich zu dem anderen aussah und mal wieder die Mehrheit Mzungus waren. :D An dem Tag hatte ich das gleiche Problem wie Dan an dem Freitag. Ich hatte zu wenig Geld mit. Den Norwegern hat das nichts ausgemacht und mir alles bezahlt :D Ich hatte was Chinesisches bestellt. War für deutsche Verhältnisse echt nicht teuer. Aber ich fühle mich da immer nicht so wohl … und deshalb bin ich eigentlich auch nicht in Kenia, um in den Mzungu Läden Essen zu gehen ;D .. das ist bei denen ganz anders. War schön, dass dann mit Lara gemeinsam zu erleben, denn sie hat genau so wie ich gefühlt…  wir mussten dann die ganze Zeit lachen, weil die Situation so absurd war & wir die ganze Zeit überlegt haben, was man mit dem ganzen Geld hätte machen können! :] Mit dem Tuk Tuk sind wir dann so um halb 10 los nach Hause! Dan hat sich erst mal alleine auf den Weg nach einem Tuk Tuk gemacht, sonst werden einem immer nur mega hohe Preise angeboten..
Dann waren wir noch kurz zusammen auf dem Dach und haben ein paar Fotos gemacht! ;) .. dann mussten wir auch schon wieder los. Mit Dan sind wir dann auf zu den Matatus! Dan wusste wo das Restaurant ist und hat uns hingeführt. Dort war Freitags irgendwie ein Special Day und alle Pizzen kosten nur 500 Shilling (ungefähr 4 Euro, trotzdem noch ziemlich teuer).. dort angekommen haben wir gleich gemerkt, dass es ein Mzungu Restaurant war. Es war total leer bis auf uns und noch andere Mzungus und zwei andere Einheimischen. Das können sich dort aber sonst nur die etwas reicheren Leute leisten. Lara und ich haben uns dann nicht so wohlgefühlt.. trotzdem war es ganz nett! Dan hatte dann keinen Hunger, da er Bauchschmerzen hatte. In Wirklichkeit denken wir aber, dass es zu teuer für ihn war, denn als wir ihm dann etwas von unserer Pizza angeboten haben, hat er es dann doch gegessen! ;D War ein bisschen blöd. Lara und ich mussten immer lachen, da wir uns überhaupt nicht in Kenia in dem Moment gefühlt haben. Die anderen Freiwilligen haben ganz andere Vorstellungen und eine ganz andere Lebensart hier, als wir es bevorzugen. So oft außerhalb Essen machen wir nicht & wenn dann irgendwo dort, wo es nicht so „teuer“ ist und normale Leute auch essen gehen.
Zu Hause hat Jane noch auf uns gewartet und war noch wach. Wir sind dann schnell schlafen und am nächsten Morgen relativ früh aufgestanden. Die anderen waren alle weg und wir waren somit zu dritt alleine zu Hause. Das war echt lustig, wir haben gemeinsam gefrühstückt & ich habe meine Sachen gepackt, da ich an dem Tag (Samstag, den 05.10.13)mit Lara nach Hause wollte. Jane hat uns noch zu den Matatus gebracht, da wir noch vorher in die Stadt wollten, da Lara sich auf dem Massai Markt eine Tasche kaufen wollte. Auf dem Weg zu den Matatus haben wir Lara dann noch ein paar Freunde vorgestellt.. die Jane und ich ab und zu treffen. Dort habe ich dann einen Typen namens Alex getroffen, der normalerweise in Indien zum Studieren wohnt und momentan seine Familie in Kenia besucht. Er war seit vier Jahren nicht mehr zu Hause und bald geht er wieder für zwei Jahre! Das war eigentlich ganz interessant. Er meinte Indien ist verrückt. :D Naja, Kenia ist auf eine andere Art und Weise auch irgendwie verrückt! .. :P In der Stadt haben Lara und ich uns mit Dan getroffen damit wir dann die Tasche kaufen können, ebenfalls haben wir nach Schuhen gesucht, aber es gab keine in ihrer Größe! Danach haben wir uns dann noch schnell Pommes fürs Mittagsessen gekauft und haben uns dann auf den Weg zu den Matatus Richtung „Kericho-Kisii“ gemacht. Dort angekommen war das Matatu schon fast voll und Lara & ich konnten leider nicht nebeneinander sitzen. :D Die Fahrt war echt amüsant. Erstens war es cool mal raus aus Nakuru zu kommen. Bis jetzt hatte ich ja nur Nakuru und Nairobi gesehen & ich bin schon fast zwei Monate hier. Krass! :D Auf jeden Fall bin ich nach Nairobi mit einem Mololine gefahren, dort waren die Sitze breiter, man musste sich ein Ticket kaufen & es wurde zwischen durch nicht angehalten. Hier war das anders. Es war ein ganz normales Matatu und es wurde ständig angehalten, damit Leute ein oder aussteigen konnten. Ebenfalls wurde so viel gestopft, wie es nur ging :D Ich saß einmal zwischen zwei Männern eingequetscht im Gang, unter mir war nichts, da es aber so eng war saß ich so fest, dass ich nicht runterrutschen konnte :D Das war schon ein Erlebnis, aber auch mega anstrengend.. man konnte nicht bequem sitzen und die Fahrt war ungefähr 4 Stunden lang!
Auf dem Weg hat man sofort gemerkt, dass sich die Landschaft verändert. Dort in Kisii County(Westkenia) sind total viele Teeplantagen und Bäume! Es war so unglaublich grün, ich war echt überrascht! Auf dem Weg nach Nairobi war eher eine trockene Landschaft.. doch dort war das Land sooo grün und fruchtbar. Ein echt totaler Unterschied! Sah wunderschön aus ;) Ebenfalls gibt es dort ganz viele Bananen und Ananas..
Wir sind dann mit dem Matatu nach Nianzyiongo(?) von dort mussten wir dann ein Pikipiki (Motorrad) zu dem Dorf Manga nehmen, dort wo Lara mit ihrer Familie wohnt. Raus aus einer Großstadt und rein ins ländliche Leben.. war schon wie ein kleiner Schock! :D Die Leute waren dort ganz anders, weiße Leute gibt es dort nicht. Deshalb schauen sie einen auch ganz anders an, als ob sie einen Geist sehen. Sie starren einfach nur! Ich hab mich nach einiger Zeit echt unwohl gefühlt. In Nakuru sprechen die Leute einen an oder begrüßen dich freundlich. Dort bleiben die Leute stehen und starren dich einfach nur an :D Das war schon irgendwie lustig, da ich das gar nicht gewohnt war. Nach ungefähr 15 Minuten Fahrt mit dem Pikipiki sind wir dann in dem Dorf angekommen und wurden vor dem Haus abgesetzt. Dort hat die Gastmutter schon mit den Kindern gewartet. Sie haben eine Stunde lang auf uns gewartet .. sie haben mich alle herzlich begrüßt und waren glücklich einen Besucher zu haben. Die Familie wohnt dort in einem kleinen Haus ohne Elektrizität und Wasser. Sie nutzen das Regenwasser und laufen zu einem Fluss, um Wasser zum Waschen zu holen. In dem Moment habe ich mich wie so ein richtiges Stadtkind gefühlt.. ich habe bei meiner Familie Strom, eine Toilette und eine richtige Dusche! Die Familie wohnt dort aber wunderschön, sie haben ein riesen Gelände. Lara hat es mir gezeigt, es wollte gar nicht mehr aufhören. :D Sie ernten alles selbst. Das heißt sie brauchen nur Milch und Zucker kaufen gehen, für den täglichen Chai! ;P Sonst haben sie Mais, Bohnen, Gemüse und Zuckerrohr im Garten. Also wirklich alles! War total cool zu sehen. & dann war einfach ALLES grün! :D Darauf kam ich echt nicht so richtig klar, dass es so grün war. In Nakuru ist es immer richtig trocken und staubig.
Ich fand es richtig schön zu sehen, wie Lara lebt und war dort von Samstagabend bis Montagmittag. Ich hatte mir den Montag von Jane frei genommen! ;) Es war einfach der totale Kontrast zu meinem Leben in Nakuru. Erstens war die Familie ganz anders, ebenso auch das Leben dort .. die Umgebung und die Menschen! ;) Wir erleben hier alle so unterschiedliche Dinge und machen so viele verschiedene Erfahrungen, das ist echt unglaublich. Abends haben Lara & Ich uns dann draußen alleine die Zähne geputzt (die Kenianer putzen ihre Zähne nicht so oft) und konnten dabei den wunderbaren Sternenhimmel sehen. Der war echt atemberaubend :D In Nakuru muss ich immer nach den Sternen suchen. :D Am Sonntag waren wir dann den Vater von Kerubo besuchen. Kerubo ist die „Leiterin“ von ICYE! Ihr Vater hat anscheinend ICYE gegründet. Die Familie von Lara ist gut mit den Eltern befreundet & ist somit auch dazu gekommen, Lara aufzunehmen! ;) Der ist echt wohlhabender.. sein Haus war riesig und er besitzt ein großes Gelände! Er hat um die 100 Kühe und baut Kaffee an.. usw. usw. Also der hat schon eine Menge Geld, das hat man gesehen. War dann krass zu sehen, da wir gerade von der Familie von Lara kamen, die ein bisschen anders leben..
War eigentlich ganz nett dort. Mir ist dann nur aufgefallen, dass es das erste Mal war, dass ich mit älteren Leuten zu tun habe und als Besucher aufgenommen wurde. Wir wurden mit Essen vollgestopft & jedes Mal wurde vorher gebetet und wir sind dabei aufgestanden. Das kenne ich von meiner Gastfamilie gar nicht..  Lara meinte sie hat nur mit älteren zu tun. Manchmal saßen wir einfach da und haben uns angeschwiegen & ganz oft wusste man nicht, wie man sich verhalten soll. Ich habe in Nakuru mit sehr vielen jüngeren Leuten zu tun & somit noch nicht diese Erfahrung gemacht. War schön mit Lara dort gewesen zu sein & nicht alleine! ;D An dem Tag waren auch noch andere Besucher da, eine Frau mit ihren Kindern. Sie hatte einen kleinen Sohn, der anscheinend zum ersten Mal in seinem Leben weiße Menschen getroffen hat. Er wollte uns dann begrüßen & anfassen und irgendwann war er immer mit seiner Hand in meinem Gesicht, nach einiger Zeit war das echt unangenehm und ich wusste nicht wie ich mich verhalten soll :D Aber der war eigentlich ganz süß, der Kleine!
Nachdem uns der Vater von Kerubo dann noch seine Kühe usw. gezeigt hat sind wir dann auch wieder nach Hause. Lara & ich haben dann zu Hause die anderen Kinder begleitet, da sie zu der Tante wollten, um ihr ein bisschen im Haushalt zu helfen. Dort angekommen, haben wir wieder Chai bekommen sowie saure Milch. Ich habe an dem Tag echt so viel gegessen und getrunken, wie in einer Woche nicht .. :D Das war echt zu viel. Das habe ich dann alles am Montag gespürt!! Wir haben dann dort ein bisschen mitgeholfen das Geschirr abzuwaschen .. dann wurde es schon langsam dunkel und die Tante meinte, wir sollen uns beeilen und immer zusammen bleiben. Ebenfalls sollten wir sie sofort anrufen, wenn wir angekommen sind. Im schnellen Schritt sind wir dann zurück nach Hause. Hier wird es ja innerhalb von Minuten blitzschnell dunkel. Das war dann schon irgendwie gruselig, da man die Leute im Dunkeln gar nicht mehr erkennt & man sich einfach nur erschreckt :D Trotzdem war es irgendwie lustig dort im Dunkeln lang zu rennen, über Stock und Stein. :D
Abends haben wir dann Bananen gekocht & mit Bohnen zusammen gegessen! Die Bananen werden im grünen Zustand geschält und dann so gekocht, sodass es einen zähen Brei ergibt. Wir saßen dann bei Kerzenlicht in der Küche, die sich außerhalb des Hauses befindet. Das war total gemütlich und so richtig typisch afrikanisch! (: Das habe ich total genossen!
Das Essen fand ich auch total lecker und habe alles aufgegessen, jedoch war das dann ein Fehler..
Am nächsten Tag, Montag, war dann meine Abreise. Die Familie hat mir eine ganze Tasche voll Bananen mitgegeben und wollte, dass ich sobald wie möglichst wieder kommen soll. Das werde ich auch auf jeden Fall machen.. ;) Die Familie ist echt total nett!
Lara hat mir dann ihr Projekt gezeigt. Eine Mädchen Grundschule! Dort angekommen war gerade Assembly, dann haben die Mädchen für mich ein Lied gesungen und ich musste mich vorstellen! An dem Tag hatte ich dann totale Bauchschmerzen und mir war kotzübel. Dementsprechend ging es mir dann auch und ich konnte es nicht so richtig genießen. Alle waren total nett, aber nach einiger Zeit ist es echt anstrengend, nach jedem „Welcome, Feel home!“ – „Thank you, thank you“ zu sagen & dabei dann immer zu lächeln, obwohl man eigentlich kotzen möchte! :D Das Essen am Wochenende war einfach zuuuu viel!
Um 11 Uhr haben wir dann Ben, den Nachbarn von Laras Familie zu der Schule bestellt. Er ist einer von den vielen „Pikipiki-Drivern“. Eine andere Transportmöglichkeit gibt es dort nicht. Er kam dann aber etwas später! Dann bin ich mit ihm zu der Straße wo dann die Matatus Richtung Nakuru fahren .. dort musste ich noch kurz warten und ich habe mir ein Wasser gekauft. Da wurde ich mal wieder angequatscht! Also manchmal weiß man echt nicht, was die Leute wollen.. sie sind ja alle total freundlich und interessiert, was eine Weiße hier macht, aber dann denkt man sich, ja toll, nur weil du weiß bist, sind sie nett! … manchmal ignoriere ich die Leute oder ich unterhalt mich nett.
Die Fahrt war dann echt anstrengend. Ich saß vorne neben dem Fahrer, der Sitz war so komisch das ich höher saß als der Mann neben mir, dementsprechend saß ich schief & ich musste dann meine Beine irgendwie vor mir platzieren, da noch mein Rucksack mit den tausend Bananen reingequetscht werden musste. Ich hatte also eine ganz unbequeme Sitzhaltung ungefähr 4 ½ Stunden lang! :D Der Fahrer neben mir hat beim Schalten immer seine Hand in meinen Oberschenkel gerammt, so eng war es :D Trotzdem war die Landschaft mal wieder total schön..
An dem Tag ging es mir so schlecht, dass ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Abends so ungefähr um 17 Uhr bin ich zu Hause angekommen. Dort habe ich mich dann erst mal übergeben, danach ging es mir besser! Den Rest des Tages habe ich im Bett verbracht & abends habe ich ein bisschen was gegessen & bin wieder ins Bett! .. Am Dienstag bin ich dann wieder in die Schule, dort haben wir die Wand, die von den Norwegern neu zementiert wurde, weiß gestrichen. Nun wollen wir Farbe kaufen um die Buchstaben sowie Zahlen und Bilder an die Wand zu malen. Das wird wohl alles noch eine Weile dauern. Aber es macht Spaß & ist mal eine Abwechslung zum Unterrichten! In der Sonne ist es aber echt anstrengend, vor allem wenn die Sonne auf das Weiß prallt und einen blendet. In den Pausen müssen wir dann immer die Sachen wegbringen, da die Kinder immer ankommen und selbst Picasso sein wollen. Letzten haben sie sich die Pinsel genommen und ihr Gesicht weiß angemalt. :D
Am Freitag fahre ich dann wieder nach Nairobi, denn wir haben vom ICYE einen Trip nach Konza, Campen in der Wildniss! (: Wuhu, mal sehen wie das wird! Da muss ich dann Freitag frei nehmen, ich will relativ früh morgens los und noch ein bisschen in Nairobi verbringen! ;)

Bis Bald, eure Fariha!

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