Freitag, 13. September 2013

1 Monat hinter mir & 11 spannende Monate in Kenia liegen vor mir! :)



Mittlerweile bin ich schon einen Monat in Kenia! 
So langsam kehrt der Alltag ein und ich fange an mich richtig einzuleben. Ich fahre nun ganz selbstverständlich mit dem Matatu zum Projekt und wieder zurück. Jetzt hab ich‘s drauf! :D Leute die mich an der Straße anquatschen „Hey Sister, How are you?“ überhöre ich auch schon total. Wenn ich jedem antworten würde, brauche ich ein paar Stunden mehr bis ich dann endlich zu Hause bin!

Am Sonntag war ich mit Kim, Dan und Jane draußen Spazieren, wir haben dann auch wieder den Lake Nakuru gesehen, was echt total toll aussieht und den Hyrax Hill. Es ist echt wunderschön hier ;) Dann meinte Dan irgendwie zu mir, dass er morgen nach Bahati fährt und hat gefragt, ob ich mitkommen will. Mein Problem ist hier immer noch, dass ich das Englisch von denen so schlecht verstehe :D Ich habe einfach „Ja“ gesagt. Ich dachte er will mir wieder was zeigen.. naja – falsch gedacht, mal wieder! ;D Er hat mich dann nach der Arbeit in der Stadt getroffen und wir sind mit dem Matatu Richtung Bahati. Der Weg dorthin war echt richtig schlecht, ständig hat es gepolter und gerüttelt und geschüttelt! ;D Zum Glück hatte ich kurz vorher nichts gegessen! Auf dem Weg haben wir dann auch den Krater gesehen, also so halb. Sah echt cool aus. Da will ich auch mal hin, man muss da aber 2 Stunden hoch wandern. Finde ich aber nicht so schlimm..  Nick meinte schon, er will da auch mit.
 Auf jeden Fall sind wir dann in Bahati angekommen, es ist außerhalb von Nakuru, aber ein eigener Ort. Wir haben etwa 1 Stunde gebraucht. Dort angekommen, dachte ich immer noch, er will mit mir auf einen Berg oder so und mir den Krater zeigen. Dann hat er immer was von einer Schule erzählt. Mit einem Pikipiki sind wir dann auch zu einer Mädchen Schule gefahren, dort haben wir dann auf einen Lehrer gewartet. Ich dachte da immer noch, dass es irgendwo raus geht und er mir etwas zeigen will. Ich dachte, der Lehrer ist ein netter Bekannter und fährt uns oder so :D Oh man, da hatte ich mich aber auch nicht mehr getraut zu fragen, was wir hier eigentlich machen. Er hatte es mir ja schon erzählt, aber im Matatu durch das ganze Gerüttel usw. und dann nuscheln die so, da habe ich echt nichts verstanden. Ich nicke einfach immer uns sage ja :D .. Oh man, ich hatte einfach null ‚ne Ahnung, was ich da zu suchen hatte! :D Dann hat uns eine Schülerin abgeholt und uns zum Büro des Lehrers gebracht. Dann meinte Dan noch: „ ja wir müssen warten bis der Unterricht vorbei ist, er ist schon ganz gespannt, dich kennenzulernen!“ :D So langsam wurde mir bewusst, dass wir doch nicht raus in die Natur gehen, um uns dort die Landschaft anzugucken. :D Als der Lehrer dann kam, sind wir gemeinsam in eine Klasse rein und wir sind nach vorne und ich habe mich dann auf einen Stuhl gesetzt. Alle haben mich angestarrt ;D Der Lehrer hat uns dann vorgestellt. Jedoch war Dan schon öfters da und kannte die Mädchen schon. Irgendwie macht er so Seminare für Schüler mit verschieden Projekten usw. Ich blicke da immer noch nicht ganz durch. Er hat dann mit den Schülerinnen etwas besprochen und danach sollte ich mich vorstellen, das habe ich auch getan und dann ging es wieder raus. Wir waren da vielleicht höchstens 20 Minuten drin und danach sind wir wieder mit einem Matatu nach Hause gefahren. Den Sinn dieses Trips habe ich bis heute nicht verstanden, also er musste ja dahin, aber was ich da zu suchen hatte, weiß ich echt nicht. Naja, zu Hause angekommen, war es dann schon so spät und ich habe gegessen und bin ins Bett.
Am Montagmorgen  bin ich wieder mit Emily in die Stadt, um von dort aus zum Projekt zu fahren. Ich war aber viel zu früh dort und somit schon um 8 Uhr in der Schule, obwohl ich erst um 9 Uhr da sein muss. Ich war dann sogar noch vor Jane da! Deshalb habe ich Emily gesagt, dass ich ab jetzt von zu Hause aus ein Matatu Richtung Stadt nehmen werde, damit ich dann auch erst um 9 Uhr da bin und ich somit länger schlafen kann.  

Am Dienstag bin ich dann also los zu der Kreuzung, wo die Matatus langfahren.. Jane, das Hausmädchen hat mich begleitet. Mit ihr verstehe ich mich echt total gut & ich bin froh, dass sie hier ist. Somit ist es nicht so langweilig und wir haben immer viel Spaß gemeinsam. :D Sie ist dann mit mir zu der Kreuzung gelaufen. Kaum dort angekommen, sind die ganzen Typen auf mich zu gestürmt und jeder wollte mich in seinem Matatu haben, ich habe vor lauter Händen gar nichts mehr gesehen, die haben sich dann noch ein bisschen angezickt und schwubs – da saß ich dann in irgendeinem Matatu. Von Jane hab ich nichts mehr gesehen, ich hatte keine Chance Tschüss zu sagen. :D  Ich hatte an dem Tag nur einen 500 Schein mit, obwohl die Fahrt nur 30 Shilling kostet, der Typ war nicht so begeistert. Pfhh :D Sein Pech, er wollte doch unbedingt, dass ich da mitfahre! Naja, ich achte auch immer darauf, dass ich auch das richtige Wechselgeld zurück bekomme und sie mich nicht verarschen ;D Ich bin dann aber heil im Projekt angekommen. Jane macht sich bis heute noch lustig darüber, wie die Leute mich an dem Tag versucht haben in die Matatus zu zerren :D Das war bestimmt ein lustiges Bild. Seit dem kommt sie immer mit und sagt „Fariha, today I will take care of you“ ;) Das ist nett. Seit dem ist so was auch nicht nochmal passiert. Wir stellen uns einfach an die Kreuzung, andere Leute regeln das schon für uns, dass ich ins Matatu komme. Ist eigentlich echt mega einfach. Man muss echt nichts machen ;D Nun mache ich das schon selbstverständlich, vor einer Woche konnte ich mir das noch gar nicht vorstellen, jeden Tag alleine zu machen! Klappt bis jetzt ganz gut! 

Momentan ist im Projekt ein Mann, um die 50 Jahre alt und kommt aus England (leider weiß ich den Namen nicht, Jess&Nick auch nicht. Upps) Er ist hier jeden Tag und hat bis jetzt die Tische & Bänke für die Kinder mitaufgebaut. Damit sie beim Essen nicht mehr auf dem Boden sitzen müssen. Ebenso hilft er mit, die neuen Klassenräume fertig zu stellen. Er ist echt nett & auch er war überrascht, dass ich hier ein Jahr leben werde. Er bleibt nur für zwei Wochen! ;) Jeden Morgen fahren wir dann meistens alle zusammen von der Stadt aus zum Projekt. Das ist schön, dann ist man nicht so alleine!
Da Nick und Jess nur 5 Stunden arbeiten müssen, gehen sie schon um 2 Uhr. Somit muss ich dann doch wohl wieder alleine zurück fahren. Obwohl Jane meinte, dass es zu gefährlich ist, da die Leute dort auf einen warten ;D Oh! Aber bis zu den Matatus ist es echt nur ein paar Meter, die sehen einen dann und fahren extra zurück, damit man einsteigen kann. In Deutschland muss man dem Bus hinterher rennen, hier läuft man einfach ganz gelassen an der Straße entlang und wartet bis ein Matatu anhält oder zu einem zurück fährt ;) Echt praktisch!
Am Mittwochabend war ich mit Nick (Belgien), Jess(USA) und Abbey(UK) in einem Restaurant zum Abendessen. Das war toll. Mal was anderes, als Ugali und Sukuma :D Das ist jetzt nicht so mein Lieblingsessen. Ich freue mich immer wenn es Reis und rote Bohnen gibt oder Githeri (keine Ahnung, wie man das schreibt, ist auf jeden Fall ein Mix aus roten Bohnen und Mais, welches man noch mit Kartoffeln mischt oder einfach so isst!) Ich bin dann abends los mit dem Matatu in die Stadt, es war noch hell und habe mich dort mit Nick getroffen, da ich nicht wusste, wo das Restaurant ist. Zusammen sind wir dann mit einem Tuk Tuk dort hin, jedoch hat der Fahrer uns zu dem falschen Coffee House gebracht. Ab da war es aber nicht mehr so weit und wir sind gelaufen. Das Coffee House oder Restaurant war in einer großen Shopping Mall „West Side“. Hätten wir das dem Fahrer gesagt, wären wir bestimmt angekommen. Aber was solls :D Ich habe dort Mexican Food gegessen – „Chicken Fajitas“! War echt total lecker & für unsere Verhältnisse relativ billig. Insgesamt habe ich 8 Euro ausgegeben für das ganze Essen, inklusive Getränk. Für kenianische Verhältnisse war es aber schon teuer! Wenn ich daran denke, dass wir hier in unserer Straße eine große Portion Pommes für schlappe 20 Shilling (so rund 10 cent) bekommen, war das schon teuer! & bei Naivas kostet eine Sprite nur rund 40 Cent, dort war es schon über einem Euro – woooh :D Aber man muss sich ja auch mal was gönnen. Ich habe bis jetzt noch nicht viel ausgegeben, außer meiner täglichen Matatukosten. ;)

Da es dann schon dunkel draußen war, hat Nick mich nach Hause gebracht. Wir haben uns ein Tuk Tuk genommen und sind erst zu meinem Haus. Jedoch ist der Typ erst mal falsch gefahren und ich musste ihm dann den Weg zeigen, ich kenne mich hier echt so langsam ein wenig aus :D Der hat dann 300 Shilling verlangt, ich glaube, dass war eindeutig zu viel. :D Was solls! Nächstes Mal muss ich wohl was sagen, wenn ich wieder „Mzungu“ – Preise bezahlen muss. Letzens hatte ich im Matatu dem Typ 40 Shilling gegeben, somit müsste ich dann 10 zurückbekommen. Ich habe dann gewartet und gewartet, als wir dann in der Stadt angekommen sind & alle ausgestiegen sind, bin ich dann zu dem Typ hin. Ich habe erst überlegt, ob ich nicht doch einfach gehe .. ich mein, es waren echt nur 10 Shilling. Aber ich dachte mir, aus Prinzip sollte ich mir das nicht gefallen lassen. Nur weil ich weiß bin, will ich trotzdem den gleichen Preis bezahlen wie die anderen. Der Typ hat dann nur doof gegrinst, als ich ihn darauf angesprochen habe. Der wusste genau wovon ich rede, dann meinte er, er will sich davon einen Kaffee kaufen und hat immer „pleeease“ gesagt! :D Erst habe ich überlegt ob ich dem armen Jungen den Kaffee gönne, aber ich war dann hartnäckig und habe so lange genervt bis er mir die 10 Shilling gegeben hat. :D So ein Blödmann! Sein Gesicht habe ich mir gemerkt, da fahre ich nicht nochmal mit! Da suche ich mir doch lieber ein anderes Matatu! :D  
Ansonsten geht es mir hier echt gut. Jeden Morgen laufe ich gemeinsam mit Jane zu der Kreuzung, nachmittags komme ich zurück und wir kochen zusammen Abendessen oder gehen zum Shop und kaufen ein! Dann ist es immer schon so spät und ich esse und gehe ins Bett! :D So sieht hier mein Tagesablauf aus! 

Im Projekt gefällt es mir auch richtig gut. Ich habe Jane nochmal gefragt & alle Kinder sind Straßenkinder und somit für umsonst auf der Schule. Die meisten Kinder haben sie selbst von der Straße geholt und in die Schule gebracht. Das hat sich dann rumgesprochen und nun gibt es schon eine lange Liste mit Kindern, die auch kommen wollen. Jedoch gibt es momentan nur Platz für 60 Kinder. Viele der Kinder haben auf der Straße versucht Geld zu verdienen oder Essen zu finden. Jane hat mir erzählt, dass sie zu Hause nichts bekommen, da viele Eltern das Geld für Alkohol ausgeben. Manche Eltern haben den Kindern Uniformen gekauft, jedoch besitzen nicht alle eine. Viele tragen einfach zerrissene Shirts und Hosen. Die Mädchen tragen immer Röcke. Jedoch sieht man den Kindern an der Kleidung an, dass sie Straßenkinder sind. Ein Mädchen hatte mal einen Pullover an, wo auf Deutsch drauf stand: „Wenn Mama und Papa Nein sagen, dann gehe ich zu Oma und Opa!“ .. als ich das gelesen habe musste ich lachen, da mir erst viel später bewusst war, dass es Deutsch war! :D Viele Jungs tragen auch Mädchenklamotten, so wie pinke Oberteile. Ein Junge hatte mal einen Pullover als Rock um seine Beine gebunden, anscheinend hatte er keine Hose! Es ist manchmal echt krass, wenn man dann an zu Hause denkt, wie viele überflüssige Klamotten man im Schrank hat.. oder das Kinder in Deutschland gehänselt werden, da sie keine Markenklamotten tragen. Hier wird keiner gehänselt, wenn er Mädchenschuhe trägt oder seine Kleidung zerrissen ist. Manchmal sind das dann sogar aber Markenklamotten. :D   
Ich habe alle Kinder schon total in mein Herz geschlossen, nur mit den Namen klappt es noch nicht so gut. Es sind einfach so viele. Aber es wird.. ;) Mit den Älteren habe ich nichts zu tun, meistens spiele ich in der Pause mit den aus meiner Klasse (also Class 1,2 &3) oder der Baby Class. Was da drüber ist, ist zu alt, die kommen nicht alleine auf einen zu und wollen Klatschspiele spielen! :D Es macht aber mega viel Spaß mit den Kindern Zeit zu verbringen und ich habe das Gefühl, das ich hier das Richtige mache. Viele sind sehr anhänglich und da ich nicht Bestrafungsmethoden anwende, wird es so langsam schwierig im Unterricht. Denn manchmal hören sie nicht auf mich und streng sein kann ich auch nicht. Manchmal schreiben die Kinder so lustige Sachen, dass ich einfach lachen muss & dann freuen sie sich, obwohl die ganze Aufgabe falsch ist. Ein anderer Teacher hätte erst mal mit dem Lineal auf die Handknöchel geschlagen, damit sie merken, dass es ein Fehler war. Ich versuche es aber immer noch mit der sanften und geduldigen Methode! ;) Mal sehen, wie das klappt. Manchmal wollen sie dann mit mir Klatschspiele im Unterricht spielen, obwohl sie Aufgaben erledigen sollen. Das ist dann echt immer schwierig, da ich nie böse zu ihnen sein kann. Ich muss dann immer lachen & dann wird es echt schwer, da sie mich nicht so als Respektperson anerkennen. Ich muss mich demnächst echt mehr zusammen reißen. Letztens habe ich den einen raus geschickt, damit er zum Sportplatz hin und wieder zurück rennt, als Strafe. In der Zeit habe ich versucht die anderen im Zaum zu halten, irgendwann kam er dann wieder, er hatte irgendwo noch eine Pause gemacht :D Dann grinsen sie einen immer so an, dass ich einfach nicht streng zu ihnen sein kann :D So bald dann aber die Lehrerin rein kommt, sind alle still und sitzen gerade auf ihren Plätzen! .. Irgendwas mache ich wohl falsch! ;)
Es gibt so ein paar Schüler, die Probleme im Lesen haben. Ich werde jetzt versuchen mich mit denen intensiver zu beschäftigen, die Lehrerin kann ja nicht mit jedem einzelnen die Aufgaben durchgehen. Aber dafür bin ich ja da! Letztens waren alle schon draußen in der Pause und ich saß dann noch eine Weile mit einem Junge im Klassenraum, da er zwar alles richtig hatte, es mir aber nicht vorlesen konnte. Nach einer halben Ewigkeit haben wir es dann zusammen hinbekommen. Da war ich dann aber etwas beunruhigt, da er in seinem Alter so was können müsste. So welche Schüler schreiben dann einfach von dem Partner ab und keiner merkt, dass er es eigentlich nicht alleine kann. Mal sehen, wie ich das hinbekommen kann! Für solche Schüler opfere ich dann gerne mal ein paar Minuten der Pause! ;) Schließlich sollen die Kinder ja was lernen! Ebenso lerne ich fleißig von den Kindern Kiswahili .. das macht echt Spaß & die Kinder freuen sich immer, wenn ich mit ihnen auf Kiswahili spreche. Auch wenn es nur ein paar Sätze oder Wörter sind ;) Aber es wird! Ich habe auch schon so meine Lieblingskinder, aber eigentlich sind alle zu goldig  =) Ich habe jetzt schon Angst davor, wenn ich nach einem Jahr die Kinder verlassen muss. Ich würde zu gerne wissen, was später mal aus ihnen wird und ob sie auch alle von der Straße wegbleiben und nicht wieder dort landen.. aber Cherish kümmert sich gut um die Kinder und sie versuchen auch die Kinder dann auf die weiterführende Schule zu schicken, dabei wird alles von Cherish  bezahlt. Jeden Tag gibt es auch das Problem mit dem Essen, da für die Kinder Essen gekauft werden muss und das Geld knapp ist. Jetzt fühle ich mich doch schlecht, wenn ich die kleinen Glubschaugen-fische stehen lasse & nicht esse .. hm! 

Am Wochenende werde ich nach Nairobi fahren. Da freue ich mich schon so sehr drauf. Da Lukas Geburtstag hat, treffen sich so gut wie alle Freiwilligen dort. Ich vermisse sie alle und freue mich darauf endlich mal wieder Deutsch sprechen zu können ;) Ich werde mit Emily Samstagmorgens in die Stadt fahren, da sie wieder eine Class hat & dort setzte ich mich dann in so ein „Mololine“ und fahre ungefähr 2-3 Stunden nach Nairobi. Dort treffe ich mich dann mit Steffi und wir gehen ins Hostel, wo wir uns alle treffen und auch übernachten. Dann wollen wir unser Visum verlängern, da es bald abläuft und die Beantragung der Arbeitsgenehmigung noch bestimmt einen Monat dauert. Ebenfalls kann ich dann meine Post abholen! ;)

Heute hatte Nick mir erzählt, dass er die Nacht nicht geschlafen hat, da er Fieber hatte und ihm ganz komisch war. Er meinte dann zu mir im Matatu, dass er Malaria hat. Alle Leute haben unserem Gespräch zu gehört. Er war etwas panisch und konnte gar nicht verstehen, warum ich so gelassen war. Ich war mir so sicher, dass er keine Malaria hat. Erstens ist er erst zwei Wochen hier und in Nakuru, in einer Großstadt ist das Malaria Risiko echt gering. Zu Hause benutze ich auch kein Moskitonetz, da es nicht notwendig ist. Ich hatte hier auch bis jetzt noch keinen Mückenstich. Er war aber total panisch und ist dann auch früher gegangen, um einen Test zu machen. Er war sich sicher, dass er bald sterben wird! Der Arme .. :D Naja, es war dann doch ganz normales Fieber und doch kein Malaria. Mal sehen, wann es bei mir so weit ist .. :P


Allerliebste Grüße aus Nakuru!
Eure Fariha


1 Kommentar:

  1. Mensch Fariha! Das günstige Essen, wäre ja was für uns drei Sparfüchse! :D

    Freut mich so, dass es dir so gut gefällt. Hoffe, wir können bald skypen. Pass auf dich auf! :*

    Johanna

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