Samstag, 7. September 2013

Matatus, Pikipiki ..



Nun bin ich schon eine Woche in meinem Projekt „Cherish Exchange Foundation“ & vier Wochen in Kenia. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Trotzdem ist seit meinem letzten Eintrag wieder einiges passiert, was ich euch erzählen kann ;)
Also erst mal der Reihe nach!
Am Dienstag war dann mein zweiter Arbeitstag! Ich bin morgens wieder mit Emily zu Jane nach Hause. Dort habe ich dann gewartet & wieder einen Chai bekommen. Dieses Mal bin ich dann mit Silas, der Brother in-law von Jane, mit einem Motorcycle („pikipiki“) zum Projekt gefahren. Ich glaube die haben immer so einen Stammfahrer, denn es war bis auf einmal, immer der gleiche Typ und die haben sich so begrüßt, als ob sie immer von dem abgeholt werden. Sie besitzen nämlich kein Auto & das ist die einzige Möglichkeit zur Arbeit zukommen. Dann bin ich wieder in meine Klasse und habe dort beim Unterricht mitgeholfen, ich soll ja eigentlich English unterrichten, aber eigentlich helfe ich in jeder Stunde mit. Ganz alleine hab ich die Klasse noch nicht übernommen. Aber ich helfe immer mit, die Aufgaben zu korrigieren und passe auf, dass die Kinder auch dran bleiben und nicht in die Gegend starren oder einschlafen :D
An dem Tag habe ich dann auch den Acrobats Teacher kennengelernt, er kommt immer in der Pause und bringt ein paar Kindern Kunststücke bei ;) Ebenso ist er noch bei vier anderen Schulen und macht dort Akrobatik mit den Kindern! Er ist total nett und war mit meinen Vorgängerinnen sehr gut befreundet, daher weiß er auch den Weg von meinem Haus bis zum Projekt mit dem Fahrrad. Bei Gelegenheit will er mir den Weg dann mal zeigen, ich habe zwar eine Wegbeschreibung von Kathi (sie ist ebenfalls aus Deutschland, war auch mit ICJA hier bei meiner Gastfamilie und im Projekt) .. Aber ich glaube, dass ich das trotzdem nicht finde :D Vor allem habe ich echt Angst vor den Autos, die nehmen keine Rücksicht auf dich, du musst auf dich selbst aufpassen und immer zur Seite springen können :D Naja, mal sehen, wann es soweit ist. Erst mal will ich mich mit den Matatus vertraut machen..
Naja, der Tag war eigentlich relativ schnell dann auch wieder vorbei. Um 15 Uhr war dann für mich  Feierabend. Ich bleibe aber meistens immer länger, da die Kinder noch nicht mit ihren Aufgaben fertig sind oder ich noch viele korrigieren muss. An dem Tag war ich dann noch draußen mit den Kindern spielen, da von 15-16 Uhr Spielezeit ist und die Kinder dann nach Hause gehen. ;) Ich habe dann noch ein bisschen mit den Kindern gespielt, bis es dann auf einmal richtig dunkel geworden ist und es richtig stürmisch wurde! Ganz plötzlich! Der ganze Staub wurde dadurch aufgewirbelt und dann hat es richtig heftig angefangen zu regnen, alle Kinder sind in die Klassenräume gerannt und haben die Tür geschlossen. Ich war dann im Office mit Jane, Silas, dem Arbeiter von draußen und Vincenz (welche Rolle er genau spielt, weiß ich nicht :D) Naja, wir saßen dann da schweigend über eine halbe Stunde in dem Office, es war so laut durch den Regen, dass man sich nicht unterhalten konnte. Ich wollte eigentlich schon längst mit Silas los, aber wir wollten dann warten bis der Regen aufgehört hat. Naja, irgendwann meinte er dann, wir gehen los, sonst wird es zu spät. Somit haben wir dann einen Regenschirm genommen und sind losgelaufen um ein Matatu zu finden, da aber bei Regen jeder Matatu fährt, war das ein Problem. Wir sind immer weiter gelaufen und an uns sind nach und nach vollgestopfte Matatus vorbei gefahren.. ich weiß gar nicht wie lange wir gelaufen sind. Das war auch gar nicht so einfach. Durch den Regen war die Straße teilweise überflutet und man musste echt aufpassen, dass man nicht in eine riesen Pfütze tritt, nebenbei muss man dann noch aufpassen das man nicht in Ziegenmist läuft und das die Autos einen nicht umfahren. :D Ebenso muss man eigentlich immer auf den Boden schauen, wenn man läuft, da manchmal einfach ein großes tiefes Loch im Weg ist .. Irgendwann haben wir uns wo drunter gestellt und versucht von dort aus ein Matatu zu finden. Nach einigem Warten und weiter laufen, haben wir dann endlich ein Matatu gefunden, ich musste dann auf dem Sitz sitzen, wo eigentlich der Typ sitzt, der das Geld einsammelt und aufs Dach haut, wenn jemand raus oder rein will. Ebenso pfeift er die Leute ran, damit sie mitfahren können. Da saß ich dann nun, halb durchnässt und der Typ schräg über mir und sein Ellenbogen hat öfters mal mein Gesicht begrüßt! :D ebenso hab ich von den Seite paar Mal was in die Rippen bekommen.. Also es war schon mega eng :D Dann irgendwann ist jemand ausgestiegen und ich konnte mich nach hinten setzten, dort saßen schon einige Schulkinder. Als dann das Geld eingesammelt wurde, hatte ein Schulkind anscheinend kein Geld und das wurde dann einfach an der Straße rausgeworfen, der sogenannte Schaffner hat ihm dann nochmal schön eine geklebt, bevor wir weiter sind.. danach gab es dann eine kleine Diskussion, worum es genau ging weiß ich nicht, auf jeden Fall ging es um das Schulkind.
In der Stadt angekommen mussten wir ja dann noch umsteigen und bis zu mir nach Hause, East More heißt der Ort wo ich raus muss. Aufgrund des Regens, konnte ich schon wieder nicht mit dem Matatu nach Hause, da einfach meeeega viele Leute in Schlangen dort standen und auf freie Matatus gewartet haben! Naja, dann habe ich Emily angerufen, damit sie mich abholen kann, denn Motorcycles waren bei dem Wetter ebenso nicht mehr verfügbar.. also mussten wir wieder warten. Ich war dann erst nach 19.00 Uhr zu Hause. Das war echt ein langer Tag und als ich zu Hause war, war eigentlich fast keine Zeit mehr und ich bin auch früh ist Bett. Ich gehe hier allgemein echt früh ins Bett, meistens bin ich um 9 Uhr schon im Bett, wenn es da nicht gerade erst Abendbrot gibt! ;)
Am Mittwoch war morgens wieder die gleiche Tour mit „pikipiki“ zum Projekt. An dem Tag habe ich dann auch die zwei anderen Freiwilligen kennengelernt. Sie sind am Montag angekommen und mit der gleichen Organisation hier (Projects abroad). Jessica ist 18 Jahre alt und kommt aus den USA, sie wird hier mit mir 8 Monate im Projekt sein. Nick aus Belgien ist 22 Jahre alt und bleibt 3 Monate, er kann es aber noch verlängern, hat sich auch so angehört, dass er schon noch ein halbes Jahr hier bleiben will. Als ich ihnen erzählt habe, dass ich ein ganzes Jahr hier bleibe, waren sie geschockt, dass ich so lange hier sein werde! Naja, ich bin froh, dass sie da sind, dann kann man sich ein bisschen austauschen und man kann eventuell sich auch mal privat treffen. So unter weißen Leuten :D Sie sind auf jeden Fall total nett! ;) Obwohl ich nur zwei Tage vor ihnen da war, konnte ich ihnen trotzdem schon ein bisschen was zeigen! Mit denen kann ich dann auch gemeinsam zur Stadt fahren, das ist ganz cool, dann muss ich nicht jeden Tag alleine Matatu fahren! ;D Wenigstens eine Strecke können wir zusammen fahren! Ich bin dann an dem Tag auch zusammen mit Jess & Nick zur Stadt gefahren, Silas hat mich wieder begleitet. ;) Dort angekommen, sind die beiden dann gemeinsam los in die Stadt und Silas hat mich dann zur nächsten Matatu Station gebracht, wo ich dann ins nächste Matatu Richtung nach Hause muss. Er hat dann dem Driver gesagt, wo ich genau raus muss und somit hatte ich dann auch meine erste Matatufahrt alleine gemeistert ;D Die haben mich dann dort rausgelassen und den Rest bin ich dann nach Hause gelaufen, das waren dann nur noch 5 Minuten. Wuhu! :D
Donnerstag ging es dann los mit dem Matatu fahren – alleine! :D ich bin mit Emily erst mal mit in die Stadt gefahren und sie hat mich dann zum Matatu Richtung „Ponda Mali“ gebracht! Als ich dort war, war das Matatu noch leer, ich saß dann erstmal alleine da drin. Der Driver meinte, er brauch 5 Minuten, bis es voll ist & somit losgehen kann. Naja, es hat natürlich länger gebraucht, aber ich hatte ja Zeit und deswegen war es nicht so schlimm zu warten, war immer noch zu früh im Projekt, als ich eigl. musste. Sobald man dann alleine unterwegs bin, fangen die Leute an einen anzusprechen und dir irgendwas verkaufen zu wollen oder dich einfach herzlich in Kenia willkommen zu heißen. Davor hatte sich nie jemand getraut, da ich immer mit jemandem unterwegs war, der aufgepasst hat! ;D Das ist alles ein bisschen zu viel Aufmerksamkeit nach einiger Zeit! :D Ich bin dann aber heil angekommen und zum Projekt gelaufen, ständig habe ich die Blicke im Rücken gespürt und „Mzungu!“ wird einem auch öfters hinterher gerufen, das nervt echt langsam ;D naja, auf dem Weg habe ich dann ein paar Kinder getroffen, da war ich ganz froh. Sie haben dann schon meinen Namen gerufen und wir konnten dann gemeinsam zum Projekt gehen! ;) Es ist echt schön mit den Kindern..
Dann habe ich wieder versucht im Unterricht mitzuhelfen, so gut es ging. Wir haben die Tische von der Class 1 in die andere Richtung gedreht und dort eine Tafel angebracht. Somit werden die dann von einem anderen Lehrer unterrichten, währen Class 2 & 3 auf die andere Seite schauen und ebenfalls unterrichtet werden. Ganz schönes Durcheinander und die Kinder können sich nicht so gut konzentrieren, da sie manchmal auf die falsche Tafel gucken und sich ablenken lassen. Aber es werden momentan zwei neue Klassenräume eingerichtet! Nach dem Lunch sollte ich dann mal auf die Class 1 aufpassen und ihnen bei den Aufgaben helfen. Danach war ich echt total am Ende :D Das war so anstrengend! Jane hat gesagt ich soll aufpassen, dass sie ordentlich schreiben und nicht voneinander abschreiben. Das schwierige ist, dass die Kinder mich nicht so gut verstehen, ich spreche ja nur Englisch mit ihnen. Ebenso waren die Aufgaben auf Englisch und die Kinder hatten Mühe überhaupt etwas zu verstehen und somit haben sie auch die Aufgaben nicht richtig lösen können. Ständig rufen sie dann „Teacher“ und wollen Hilfe oder wollen auf Toilette oder wollen den Spitzer, da die Mine mal wieder abgebrochen ist… das war echt anstrengend. Ein Mädchen ist die ganze Zeit eingeschlafen und hat schon auf den Tisch gesabbert, ich musste sie so fest schütteln, damit sie nicht wieder einpennt :D Sie hat auch ewig gebraucht, ich habe immer zu ihr gesagt, sie soll weiter machen, da waren die einen schon bei Aufgabe 10 und sie hat immer noch nicht Aufgabe 1 fertig gemacht. Ständig hat sie alles wegradiert und von neuem angefangen .. Das war bis jetzt die schwerste Unterrichtsstunde, da ich das Gefühl hatte, die Kinder verstehen die Aufgabe überhaupt nicht, da alles auf Englisch war und dann hatten sie auch noch Probleme das lesen zu können und haben es einfach irgendwie abgeschrieben.. meistens alles hintereinander weg, ohne Lücken zwischen den Wörtern :D Oh man, das war ein Chaos. Da dachte ich mir, hier hat kein Kind etwas danach gelernt. Ich habe Jane das dann auch erzählt und sie meinte, sie wollte damit sehen, wie weit die Kinder sind und dadurch dann den Unterricht dementsprechend weiter gestalten. Naja, eigentlich waren die Aufgaben für Class 1, aber die Kinder sind einfach noch nicht so weit. Vor allem gibt es unter den Kindern auch noch richtig große Unterschiede, manche verstehen es ganz schnell und andere sind noch bei Aufgabe 1 und kommen nicht weiter. Das ist dann echt immer schwierig, da ich dann immer versuche es den Kindern zu erklären und zwar jedem einzelnen, aber sie verstehen einfach nicht so gut Englisch. Manchmal mische ich dann ein paar Kisuaheli Wörter mit rein & dann kommen sie ganz durcheinander und wissen nicht was sie aufschreiben sollen ;D Ohje, das kann noch was werden! Also da war ich echt ein bisschen frustriert.. Aber mal sehen, was Jane aus den Aufgaben für einen Entschluss zieht und wie die nächsten Aufgaben dann aussehen ;) Immer optimistisch sein & Hakuna Matata! :D
Danach bin ich dann alleine los und habe mich auf Matatu Suche gemacht. Als ich zu der Stelle kam, wo die Matatus anhalten, kam gerade eins an und hat gewendet, da dort die letzte Haltestelle ist & sie wieder zurück zur Stadt fahren. Ich musste gar nicht viel machen, schon haben sie mir zugerufen & die Schaffnerin hat mich gleich mit Handschlag begrüßt - schon saß ich im Matatu. War eigl. ganz einfach! :D In der Stadt angekommen musste ich mich nur kurz orientieren und weiter laufen zur nächsten Matatu Station. Dieses Mal war ich alleine & ich habe sofort den Unterschied gemerkt, die Leute sprechen einen viel öfter an, wenn du alleine bist. Als ich gerade bei der Matatu Station angekommen bin, haben mir die ersten schon zugerufen & wollten das ich mit ihnen nach Nairobi oder sonst wohin fahre :D  Ich musste aber noch ein Stück weiter zu den nächsten Matatus in die andere Richtung, da kam plötzlich einer auf mich zu & hat mich am Arm gepackt. Ich bin einfach weiter, doch dann hielt mich jemand anderes noch an meinem anderen Arm und ich wollte weiter laufen und sie haben mich einfach wieder zurück gezerrt, die anderen Leute die drum herum standen haben angefangen zu lachen, sah bestimmt auch echt komisch aus, wie ich versucht habe weiter zu laufen :D Da sie mich nicht losgelassen haben, musste ich dann doch kurz mit denen reden. Man muss dazu sagen, dass die Leute alle total nett dabei sind und es nicht unverschämt rüber kommt. Es war ganz lustig. Sie waren dann ganz erstaunt, als ich gesagt habe, dass ich nach Hause muss und ich ihnen mitgeteilt habe, dass ich hier in Nakuru wohne! Wo ich wohne habe ich nicht rausgerückt, die wären doch glatt vorbei gekommen :D Als der Typ dann meine Nummer haben wollte und meine Hand immer noch nicht losgelassen hat, bin ich dann etwas energischer geworden und habe mich befreit und bin einfach los. Er hat dann noch gefragt ob ich wieder komme und ich meinte nur jaja und bin schnell weg :D Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich ja demnächst jeden Tag da vorbei muss. Mist! :D Mal sehen wie ich mich da dran vorbei schleichen kann, aber bis dahin haben die es bestimmt wieder vergessen & fragen mich dann wieder wie ich heiße usw :D Naja, danach habe ich dann auch mein Matatu gefunden, nachdem mich noch tausend andere Leute angequatscht haben. Aber ignorieren habe ich eigl. schon ganz gut drauf :D So lange sie einen nicht festhalten! ;) Das war schon eine aufregende Heimfahrt, so ganz alleine. Mal sehen wie das bei den nächsten Tagen wird! Bis jetzt finde ich das alles noch lustig! ;) Aber ich renne immer ganz schnell und traue mich gar nicht irgendwo stehen zu bleiben. Ich glaube ich muss mich mit den anderen Freiwilligen mal zusammen tun ;)
Am Freitag hat mich Emily wieder zur Stadt gebracht & ich bin zu meinem Matatu Richtung „Ponda“. Der Fahrer kennt mich mittlerweile! :D Mit dem werde ich wohl jeden Morgen fahren! Da ich wieder zur Moschee wollte, hatte ich einen kurzen Arbeitstag. Um 12 Uhr darf ich dann schon gehen! ;) Ich habe an diesem Tag mal in der anderen Klasse mitgeholfen & man hat sofort den Unterschied gemerkt. Die Lehrerin hatte etwas andere Methoden drauf ;D Bei der anderen Lehrerin davor gab es ein paar Mal Schläge mit dem Heft oder Lineal, manchmal haben sogar Lehrer und Schüler dabei gelacht. Manchmal sind die Kinder aber auch zusammengezuckt und saßen danach ganz klein auf ihrem Stuhl. Bei dieser Lehrerin haben die Kinder öfters Lieder zwischendurch gesungen und die Kinder mussten nach vorne an die Tafel um Aufgaben zu lösen. Manchmal gab es Aufgaben, da mussten alle aufstehen und jeder musste eine Antwort sagen und durfte sich danach erst wieder hinsetzen. Als dann die Hausaufgaben dran waren, wurden alle Hefte eingesammelt. Diejenigen, die die Hausaufgaben nicht hatten, haben rechts und links Schläge auf die Wange bekommen, danach mussten sie nach vorne und sich hinknien und ihre Hände heben. Sie mussten so lange in der Position bleiben, bis die Lehrerin ihnen erlaubt hat, sich wieder hinzusetzen ;) Ich habe mich aber nie komisch gefühlt, es war alles noch ganz okay. Die Kinder sind das ja gewöhnt und hier ist das einfach ganz normal. Man muss sich daran gewöhnen. Bis jetzt hatte ich noch nicht das Gefühl, dass es zu hart für die Kinder war! Ich werde so welche Methoden aber natürlich nicht anwenden! Einmal musste ein Junge zur Strafe zum Sportplatz rennen und dann wieder zurück. Alle haben dabei zu geguckt.. was er genau falsch gemacht, habe ich nicht mitbekommen. Naja, ich habe dann wieder  mal die Korrektur übernommen & musste mit den Kindern nochmals alles durchgehen. Die Lehrerin hat in der Zeit entspannt und ihren Kopf auf den Tisch gelegt, keine Ahnung ob sie geschlafen hat :D Sie war ganz schön fertig! Naja um 12 Uhr musste ich sie dann leider alleine lassen. Ich wollte dann mit einem „pikipiki“ zum Imam fahren, damit er mich mit zur Moschee nehmen kann. Als ich das Jane erzählt habe, meinte sie, sie will ihren vertrauten Driver anrufen, da sie nicht will, dass ich mir irgendeins nehme. Sie meinte das wäre zu gefährlich und sie würden sonst wohin fahren und mich übers Ohr hauen. Wir haben dann auf ihn gewartet und Jane hat ihm nochmals klar gemacht, er soll mich ja sicher dorthin bringen und auf mich aufpassen. :D Ich bin dann auch heil angekommen. Also diese Transportmöglichkeit gefällt mir bis jetzt noch am besten, wenn man alleine drauf sitzt und nicht eingequetscht wird ;D Im Matatu ist es meistens viel zu eng und Tuk Tuk ist mega laut und langsam ;D Aber mit dem „pikipiki“ ist es auch echt teuer! Ich habe für die Strecke 100 Ksh. bezahlt, ich frage Jane mal am Montag ob das okay war. Aber ich denke schon, der war super nett! Als mich der Imam dann nach Hause gebracht hat, hat er mir nochmal eine andere Gegend gezeigt. Die der Reichen! War schon krass dann auf einmal diesen Gegensatz zu sehen, riesige Häuser mit Garten und eigenem Wächter! Wenn ich dann an die Häuser denke, die in der Gegend meines Projekts sind, dann kann man sich nicht vorstellen dort in den riesen Villen zu leben und sich wohl zu fühlen ..    
Heute bin ich mit Jane, unserem Hausmädchen, Dan, unser Nachbar und Kim, mein Gastbruder zu Naivas, um dort ins Café zu gehen und Internet zu haben! Demnächst werde ich mal ein paar Fotos hochladen, bis jetzt hatte ich noch nicht das Bedürfnis sie rauszuholen ;)
Bis demnächst! ;)
Eure Fariha! ;)

3 Kommentare:

  1. Salam Fari, bitte kein PikiPiki auf eigene Faust, bitte Jane fragen, biiiitte, ohje; ich glaube nicht alles zu wissen ist wohl besser, du machst das schon. Pass auf dich auf, deine mama.

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  2. Salam Fariha. Ist ja total Spannend was du schreibst. Erinnert mich sehr an meine Reise in meinem Heimatland. Sei aber immer Vorsichtig. Wir haben dich in unseren Gebeten.
    Ich freue mich auf mehr und hoffe du zeigst uns ganz viele Bilder. Hast du Bilder von der Moshee?
    liebe Grüße,
    atiya

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    1. Salam Atiya! :)
      Ja, mich hat hier alles am Anfang auch an Pakistan erinnert! ;) Auf jeden Fall bin ich vorsichtig.. demnächst nehme ich meine Kamera mit zur Moschee, dann kann ich mal ein paar Fotos hochladen ;)
      Liebe Grüße aus Nakuru!
      Fariha

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