Samstag, 18. Januar 2014

Rucksack auf - ich bin dann mal weg II

MOMBASA

Die schönste Reise ging nach Mombasa! 

Silan, Lara, Steffi und Ich haben uns nach dem Sportsday mit unseren Rucksäcken in Nairobi Town getroffen. Da wir nicht den ganzen Tag überladen durch die Stadt rennen wollten, haben wir uns ganz gemütlich in ein Kino gesetzt und „Catching Fire“ angeschaut. Das war vielleicht entspannend & der Film war genial! 

Danach sind wir dann schnell los zum Bahnhof, da wir Tickets gebucht hatten für den Zug nach Mombasa um 19:00 Uhr! Die gute Pia war ebenfalls auf dem Weg und wir wollten uns dann dort treffen. Wir vier haben uns dann schon mal samt Gepäck in den Zug begeben und uns wurde sofort ein Platz angeboten. Wir hatten dritte Klasse gebucht. Dementsprechend voll & laut war es! Es waren dann nur noch fünf Minuten bevor der Zug starten sollte. Voller Panik, da Pia noch nicht da war & wir ihr Ticket hatten, haben wir uns vergewissern lassen ob der Zug denn normalerweise auch pünktlich los fährt. Die netten jungen Männer neben uns meinten „Jaja“ :D pfhh! Da Pia ohne Ticket nicht durch die Kontrolle kommt, bin ich mit einem Typen, der unsere ernste Lage mitverfolgt hat, zum Eingang gerannt. Ich bin noch nie so schnell gerannt und wäre fast ausgerastet, als Pia nirgends zu sehen war. Ebenfalls ging sie nicht ans Handy und ich wusste nicht wo sie ist.. dann war es eine Minute vor sieben. Ich dachte mir dann tja, schade Pia, warten können wir jetzt auch nicht länger.. Ich bin dann mit ihm zurück, diesmal meinte er „bitte nicht rennen“ :D haha! Die ganze Zeit habe ich versucht bei Pia anzurufen, bis sie irgendwann ran ging & meinte: „Ja wo seid ihr denn? Ich bin schon im Zug“ :D Die Gute hatte sich ganz heimlich durch die Kontrolle geschlichen und ist irgendwie in den Zug gekommen. Zum Glück ist am Ende nochmal alles gut gegangen und die Reise konnte los gehen. Jaja von wegen pünktlich. 1 Stunde später sind wir dann auch mal los gefahren, umsonst der ganze Stress! 

Die Fahrt war seeehr amüsant aber auch mega anstrengend. Normalerweise geht die Fahrt 15 Stunden über Nacht. Schlafen war manchmal bei der Holperfahrt nicht so angenehm und durch ständiges Anhalten, kamen wir dann letzten Endes 20 Stunden später in Mombasa an! Wir waren totgeschwitzt und vollkommen fertig.. 

In Mombasa angekommen mussten wir uns noch mit unserem Gepäck ins Matatu und in die Likoni Fähre quetschen. Nach einem netten Gespräch auf der Fähre (das ganze Schiff hat uns angestarrt, wir waren die einzigen Weißen) waren wir paar Minuten später auf der anderen Seite und somit an der Südküste! Alles ging so schnell, dass Silan gar nicht gemerkt hat, dass sich das Schiff bewegt hat und wir schon da sind. „Wieso geht ihr denn jetzt runter? Hallo? Wo wollt ihr denn hin? „ :D Jaja, upps Verwirrung! :D Relativ schnell haben wir den Weg zu unserem Hotel gefunden. Das war auch das einzige was wir in den ganzen Ferien im Voraus gebucht hatten. Der Rest lief ganz nach dem Motto: Hakuna Matata! :D 

DIANI BEACH

Dort haben wir ganze vier Tage verbracht, mehrmals hatten wir schon unsere Sachen gepackt, da wir gehen mussten, jedoch hat es immer wieder geklappt und wir konnten bleiben. Nach mehreren Aus und Einpacken sind wir dann den Strand wechseln gegangen! 

Am Diani Beach hatten wir ein wunderschönes Cottage, mit eigener Küche und zwei Bädern, sowie großen bequemen Betten. Wir hatten einfach ein kleines Häuschen für uns. Purer Luxus! 

Wir waren jeden Tag am Strand chillen, haben Massai Bekanntschaften gemacht, Tücher geshoppt, mit dem Hotel-Hund einkaufen gegangen (der ist uns einfach überall hin gefolgt & die Leute wussten sofort, als sie ihn gesehen haben, zu welchem Hotel wir gehören), schön gemeinsam Abends gutes Essen gekocht und einfach nur die Ferien genossen! Es waren wunderbare Tage dort und wir hatten viel Spaß! ;) 

FUNZI ISLAND

In den vier Tagen am Diani Beach haben wir einen Tag genutzt und sind zur Funzi Island gereist. Sie war noch weiter südlicher und man musste erst mit einem Matatu, dann mit einem Piki piki fahren, um dann ein Boot zur Insel zu nehmen. :D

Angefangen, dass der Conducteur im Matatu uns zu weit gefahren hat, mussten wir dann mit dem Piki Piki halben Weges wieder zurück, vorher noch von der Polizei angehalten & wurden gefragt, warum wir denn keine Helme aufhaben?! .. Hallo? :D Wer hat denn schon einen Helm auf? Nur weil wir Weiß sind, denken sie, sie müssen jetzt Vorschriften durchsetzen. :D Die armen Piki Piki Driver mussten dann jeweils 200 pro Weiße bezahlen. Viel Gewinn haben sie dann nicht gemacht! Aber gut. Angekommen mussten wir uns ein Boot suchen. Der gute wollte zu viel Geld von uns, da aber nicht regelmäßig Boote zu der kleinen Insel fahren haben wir noch hin und her diskutiert und sind dann rüber gefahren. 

Und da waren wir dann, auf Funzi Island. Eine wunderschöne Insel! Traumhaft schön! Es gibt auf der Insel nur zwei große Hotels! Sonst ist dort kaum Tourismus. Die Leute haben da ganz normal gelebt und wir kamen dort an und wussten erst gar nicht wohin. Ein guter Freund von Vinzenz (ein Mitfreiwilliger aus Österreich, der seine 6 Monate dort verbracht hat) hat uns dann ein bisschen die Insel gezeigt. Waren in einem der Hotels haben sündhaft teure Sodas getrunken und haben uns dann später an den Strand gechillt, um einfach die Aussicht zu genießen. Kurz vorm Verdursten, haben wir uns von einem Kind zu einem Shop führen lassen, um dort erst mal den ganzen Wasservorrat auszutrinken :D Zurück mussten wir dann wieder auf ein Boot warten & sind abends wieder in unserem kleinen Häuschen gewesen! ;)

MTWAPA 

Nun hatten wir genug von dem touristischen Diani Beach, wo wirklich jeder Kenianer deutsch sprechen konnte & wir aufpassen mussten, was wir sagten. 

Pia hat sich dann von uns verabschiedet und ist mit zwei anderen, die ebenfalls in Mombasa waren zurück nach Nairobi.

Silan, Steffi, Lara & Ich haben uns dann auf den Weg nach Mtwapa gemacht! Da wir so gut im planen sind, hatten wir einfach keinen Plan! :D Ich hatte noch mit einem Bekannten aus meiner ehemaligen Schule kommuniziert, da er vor mir ein Jahr in Kenia war und uns somit gute Übernachtungsplätze vorgeschlagen hatte! Das hat nicht ganz so gut geklappt und wir haben uns einfach verwirrt mit unseren vollgepackten Backpackern an den Straßenrand gestellt, bis uns schon der erste Piki Piki Fahrer angesprochen hatte. Der gute Stanley meinte, dass er schon viele Leute, wie uns, zu einem Platz am Strand gefahren hat. Da wir eh planlos waren, haben wir uns aufs Piki Piki gesetzt und sind mit vollem Vertrauen dorthin gefahren. Zum Glück war noch eine kleine Hütte frei und wir konnten dort bleiben. Es war wie ein kleines Dorf aufgebaut „The Beach Africa“. Eine wunderbare Location und direkt am Strand! Totaler Gegensatz zum Diani Beach, der super touristisch war! Hier hatte man seine Ruhe und konnte wunderbar entspannen! 

Drei Nächte haben wir dort verbracht! Sind einmal zum „Jumba la Mtwana“ für einen Tag. Dort haben wir etwas über die Swahili Kultur gelernt und konnten uns Ruinen anschauen, sowie riesen Baobao Bäume besichtigen. Da an dem Tag das Restaurante zu hatte, haben uns die netten Leute vor Ort Chapati und Bohnen organisiert und uns an den Strand gebracht, sodass wir mit toller Aussicht Mittag essen konnten! ;)

Dann haben wir uns auch in Mtwapa umgeschaut, waren abends auf einem wunderschönen mit Öllampen beleuchteten Fischmarkt und haben Hai gegessen! Sowas von lecker!! Ebenfalls ist uns der Sextourismus, der besonders in Mtwapa verbreitet ist, aufgefallen. Wir konnten uns nur aufregen, als wir alte weiße Männer mit jungen Kenianerinnen gesehen haben. Sachen gibt’s ..

BAMBURI – FAIL! :D

Wir wollten dann nochmals den Strand wechseln und haben uns auf nach Bamburi gemacht. Das Matatu hat uns irgendwo rausgelassen und da standen wir dann vor den riesen Luxus Lodgen. :D Nö! Wir wollten eher ein Bett zum Schlafen und das nicht ganz so weit vom Strand entfernt! Wir sind dann erst mal wieder PLANLOS rumgeirrt, nette Menschen wollten uns ein Hostel zeigen. Als wir jedoch gemerkt haben, dass der Strand nicht in der Nähe war & sie uns immer weiter in kleine Straßen geführt haben, wollten wir dann doch nicht mehr..

Also schnell einen neuen PLAN! :D Kurz in den Reiseführer geguckt und dann .. - Auf nach Nyali!

NYALI BEACH!

In Laras Reiseführer stand auch ein Backpacker Hostel, welches vom Preis sehr angemessen war! Aus dem Matatu raus - in Nyali angekommen, haben wir erst mal an einem kleinen Massai Markt alles leer gekauft, damit unsere schon sonst so überfüllten Rucksäcke noch schwerer werden :D

Mombasas Backpackers war sehr nah am Strand, man konnte gut zu Fuß hin laufen! War sehr schön dort, haben wieder nur entspannt, uns leckeres Essen gegönnt  und Tücher gekauft, mal wieder! Upps! Geld war immer so schnell weg in den Ferien!

MOMBASA TOWN!

Bevor wir uns dann wieder auf dem Heimweg machen wollten, da Weihnachten immer näher rückte und wir zu der Zeit wieder in unseren Gastfamilien sein wollten, sind wir nochmals für eine Nacht nach Mombasa Town. 

Dort haben wir die meiste Zeit in Old Town verbracht. Es war einfach wunderschön dort. Riesen Märkte, kleine Gassen mit super vielen schönen Kleidern, Tüchern und Stoffen. Wir haben natürlich wieder zugeschlagen .. :D  In Mombasa ist einfach ein ganz anderes Flair und die Stadt ist orientalisch geprägt. Es gibt viele Inder dort und somit ist das Essen auch sehr lecker dort, da mit vielen Gewürzen gekocht wird! Mir hat es sehr gut dort gefallen! ;)

Als wir einmal bei einem Inder im Shop Gewürze kaufen waren, haben wir ihn gleich gefragt, wo wir denn „Wali wa nazi“ essen können! (Reis in Kokosmilch). Er hat uns dann mit einem Typen losgeschickt, der uns irgendwo weit entfernt in eine Seitengasse geführt hat und wir dann unseren Reis mit Fisch bekommen haben. Ich habe noch nie so unhygienisch gegessen. Da Steffi die ganze Zeit Horrorgeschichten erzählt hat, ist mir nach einiger Zeit der Appetit vergangen. Überall waren Fliegen, tausend abgemagerte Katzen sind rumgelaufen. Der Typ der uns das Essen gebracht hat, hat die ganze Zeit Miraa gekaut und konnte nicht still sitzen. Es war alles schon sehr seltsam dort, aber eine nette Erfahrung. Alle haben uns angestarrt, war bestimmt ein lustiges Bild, wie vier weiße Mädels da Reis und Fisch essen! Danach hatten wir Bauchschmerzen und unser nächstes Ziel war – erst mal eine Wurmkur gönnen! :D

MOMBASA – NAIROBI

Heimfahrt!

Am 21.12.13 haben wir uns abends mit einem Bus auf nach Nairobi gemacht. Den Zug wollten wir uns nicht nochmal geben! Tagsüber haben wir noch in Mombasa gechillt bevor wir dann abends um 21.00 Uhr unseren Bus genommen haben! Das war eine sehr schnelle und angenehme Fahrt. Wir konnten super gut schlafen und die 8 Stunden gingen mega schnell um & schwupps waren wir schon wieder im „geliebten“ Nairobi! :D

Da wir so früh morgens ankamen, haben wir uns erst mal ein Hostel gesucht und entspannt. Die Ferien haben wir dann an dem Tag gemeinsam noch in Nairobi ausklingen lassen, haben uns mit Pia getroffen und Fotos ausgetauscht!

Am nächsten Morgen sind Steffi & Lara früh los. Silan & Ich haben ausgeschlafen, paar Sachen noch in der Stadt erledigt und ich habe mich dann Mittags auch von ihr verabschiedet & bin überteuert zurück nach Nakuru! Wegen Weihnachten hat mich die Fahrt geschlagene 700 gekostet, sonst sind es 300 Ksh! :D Aber okaaaay! Vorher habe ich mir übrigens noch die Wurmkur gegönnt!  

WEIHNACHTEN – ELDORET!
24.12.13 – 29.12.13

Am 24.12.13 habe ich mich mit meinen Gasteltern auf den Weg nach Eldoret gemacht. Mein Gastbruder war schon einige Wochen vorher hin und hat seine Ferien dort verbracht. Auf dem Weg haben wir an verschiedenen Fleischereien angehalten, um das beste Ziegenfleisch zu finden. Meine Gastmutter wollte erst eine lebendige kaufen & meinte ob ich sie hinten mit auf die Rückbank nehmen kann. Leider haben wir keine gefunden und dann doch schon fertig geschnittenes Fleisch gekauft. Das Erlebnis Ziege und ich auf der Rückbank hätte ich gerne erlebt ;D Aber gut!

Die Eltern meiner Gastmama wohnen etwa 20 Minuten mit dem Auto von Eldoret entfernt. Sie besitzen ein kleines süßes Häuschen, haben zwei Kühe, ein Kalb, einen Wachhund inklusive acht Welpen und einen großen Garten. Es gab deshalb immer lecker Bananen, Guaven, Erdbeeren vom Feld. Sowie Gemüse usw. kam alles aus dem Garten & die leckere frische Kuhmilch war einfach genial! ;)

Ich habe die Tage dort sehr genossen. Es gab jeden Tag gutes Essen, leckeres Ziegenfleisch und am 25.12.13 war ich mit dem Bruder, der Schwester, der Mutter (meiner Gastmama) und Kim, meinem Gastbruder in der Kirche! Meine Gasteltern waren nicht mit, sowie der Vater. Keine Ahnung, haben vielleicht nicht alle ins Auto gepasst? Das war das erste Mal, dass ich in Kenia in der Kirche war! & es war sehr interessant. Es wurde viel gesungen, getanzt und gesungen und zwischen durch mal gebetet! Manchmal hatte ich das Gefühl, ich bin auf einer Party! :D

Natürlich kam ich nicht unverschont davon. Die Kirche war einfach ein kleines Wellblechdach-Haus, viele Leute waren nicht dort und ich bin sofort als Weiße aufgefallen. So musste ich dann nach vorne und die Kirche grüßen sowie einfach irgendwas ins Mikro sprechen. Ich habe mich vorgestellt, allen ein schönes Fest gewünscht und schon war der Peinlichkeitsmoment vorbei! :D

SILVESTER – LAKE VICTORIA!

Ich habe mich dann wieder auf Reisen begeben, nach dem wir in Nakuru wieder ankamen. Schnell ins nächste Matatu und ab nach Kisumu. Die anderen haben schon auf mich gewartet und waren länger dort. Die Fahrt war grausam dorthin, die Straße war mega schlecht, ich musste ganz dringend pinkeln, es war heiß, ich konnte nicht schlafen, da mein Kopf ständig gegen das Fenster geknallt ist, als wir durchs nächste Loch gedüst sind und kurz vor Ende hat sich der Junge neben mir übergeben und Kotz-Spritzer sind auf meinem Bein gelandet. – Great! :D

In Kisumu angekommen, habe ich sofort meine weißen Freunde in der Menge leuchten gesehen und wir haben uns sofort in ein neues Matatu gesetzt. Es ging also gleich weiter nach Luanda Kotieno -Irgendwas? .. vergessen! :D Auf jeden Fall sind wir von dort dann mit einer Fähre nach Mbita Point. Eine Nacht dort gepennt in einem wunderschönem billigem Hostel! War echt ein Glücksgriff, von außen sah es sehr ranzig aus! :D War‘s dann aber gar nicht!

Am nächsten Tag ab auf die Fähre und dann los auf die Mfangano Island. Die Insel, die es in sich hat! :D Im Reiseführer stand schon, dass sie völlig abgelegen ist und man total abgeschieden ist! So war es dann auch.. wir waren die einzigen Weißen dort, wie immer! Und es gab da eine Stadt, die mega klein war und nur aus ein paar nebeneinander gereihten Shops bestand. Wir hatten ein sehr ranziges Hostel, welches weit und breit das einzige war! Wir haben uns das alles ein bisschen anders vorgestellt, aber gut..

Unser Silvester Essen war auch sehr genial. Wir hatten Chapati mit Bohnen, beides war in Parafin getränkt & nach einiger Zeit haben wir Käfer in den Bohnen entdeckt & wussten dann was die knacksende Beilage war! Ich habe mich schon gewundert, warum ich immer auf was knuspriges beiße :D Tja, war sehr dunkel da im Hoteli (kleines Restaurant).. ja, danach hatten wir alle Bauchschmerzen! Eigentlich wollten wir uns an den Strand setzen, jedoch war uns das im Dunkeln zu gruselig. Da komische Leute draußen rumliefen und es einfach keine Beleuchtung gab. Es war einfach stockdunkel & Kenianer sieht man ja dann nicht so :D Haben dann also in unserem Zimmer gechillt, Musik gehört & uns dann ganz lustig im Innenhof unseres Hostels ins neue Jahr gedreht! Beobachtet wurden wir dabei auch, aber war uns egal..

Marina & Sarah sind am nächsten Morgen los nach Hause! Steffi, Lara und Ich sind noch eine Nacht geblieben, da keine Fähre an dem Tag mehr fuhr! Wir haben uns dann auf die Suche nach der in jedem Reiseführer aufgelisteten Höhlenmalerei gemacht, jedoch wusste niemand davon auf der Insel. Haben dann Irgendwo in Nirgendwo gepicknickt und obligatorisch Toast mit Avocado und Tomaten gegessen :D Die Leute haben sich bestimmt auch gedacht, warum die Weißen hier gerade an Silvester sind.. das haben wir uns auch öfters gefragt :D

Am nächsten Tag sind wir dann mit einem Boot los, da wir verschlafen hatten und die Fähre schon weg war. Boot ist billiger, jedoch eng und wackelig und mit der Angst verbunden jeden Moment unterzugehen! Wir sind dann noch zu einer anderen Insel und haben gefühlte 100 Tonnen Omena (kleine Fische) Säcke mitgenommen. Das Boot war so was von Überladen! Glücklicherweise sind wir sicher wieder am Festland angekommen!  Auf dem Boot haben wir unsere vorher gekauften Chapati gegessen und ich habe Ameisen drin gefunden, also wir waren am Ende dann auch froh von dieser seltsamen Insel wegzukommen :D Tschüss Mfangano auf nimmer wieder sehen! :D Schön war es dort aber trotzdem und seeehr lustig!  

Auf dem Festland angekommen ging es nach Homa Bay für eine Nacht, haben dort den genialsten Pilau gegessen uns an den Lake Victoria gechillt, mit einem Waisenkind gequatscht und lästige Männer abgewimmelt!

Am nächsten Tag ging es dann nach Kisii! Dort haben wir noch paar Sachen eingekauft, bevor wir uns alle voneinander verabschiedet haben! Als wir alle nochmal auf die Toilette sind habe ich einen Bekannten getroffen, den ich aus East More kenne! War schon sehr lustig, dass ich ihn gerade hier in Kisii treffe, fünf Stunden entfernt von Nakuru! Er war auch gerade auf dem Weg nach Hause, jedoch hatte ich schon ein anderes Matatu gebucht! Im Matatu musste ich noch lange warten, hatte einen netten Sitznachbar, der mich in seine Freundesliste eintragen wollte und mir Kisiis Kultur erklärt hat. Als er gemerkt hat, dass ich genervt aus dem Fenster schaue hatte er es irgendwann aufgegeben und ich habe demonstrativ meine Kopfhörer rausgeholt. Somit war dann die Diskussion ob ich ihm nun meine Nummer gebe oder nicht, auch erledigt :D

So jetzt habe ich alles aufgeholt! Tut mir Leid, aber dies ist nun mein aller längster Eintrag! POLE! :D

Nur noch eine kleine Randnotiz:

Wir haben momentan ein Visumsverlängerungsproblem. Mein Visum läuft nächsten Monat im Februar aus & wenn ich bis dahin nicht meine Work permit bekomme, muss ich das Land verlassen, das heißt nach Hause und aus die Maus mit einem Jahr Kenia oder in ein anderes Land und illegal wieder als Tourist einreisen. Keine Ahnung. ICJA & ICYE Kenya versuchen alles, damit wir hier bleiben können. Ich hoffe es geht alles noch gut aus! Bis Ende diesen Monats weiß ich mehr!  

Allerliebste Grüße! Eure Fariha

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